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Die Welle

Deutschland 2008, Drama 100 Minuten

Rainer (Jürgen Vogel) ist sauer. Der Gymnasiallehrer hat für die anstehende Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ das Thema Autokratie zugeteilt bekommen. Nicht gerade sein Steckenpferd. Der Versuch, mit einem Kollegen Themen zu tauschen, scheitert. Als ehemaliger Hausbesetzer und Linker beansprucht er selbstverständlich das Thema Anarchie für sich.
Währenddessen spielen sich in der Theater-AG Dramen ab. Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“

 

steht auf dem Spielplan. Dennis (Jacob Matschenz), der Regisseur, verzweifelt über seine Darsteller. Karo (Jennifer Ulrich) zofft sich mit dem Klassenclown Ferdi (Ferdinand Schmidt-Modrow), der sich nicht an den Text halten möchte.
In der Schwimmhalle schlägt Marco (Max Riemelt) wütend ins Wasser. Das Wasserballturnier läuft mies, trotz harten Trainings und aggressivem Spiel kommen sie nicht gegen die gegnerische Mannschaft an. Und dafür gibt’s auch

 
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noch einen Rüffel von Rainer, der die Mannschaft trainiert, „sie sollen endlich mal zusammen spielen“. Frust ist angesagt. Nach Hause möchte er auch nicht. Da ist die Mutter mit ihrem jungen Liebhaber. Dann schon lieber zu seiner Freundin Karo. Die hat wenigstens ein richtiges, ein liebevolles Elternhaus. Auch wenn es zwischen Marco und Karo in letzter Zeit immer häufiger Stress gibt. Entspannung gibt’s zum Glück am Wochenende im Club „Casino““,

 


dem In-Treffpunkt der Oberstufler.

Montag. Der Autokratiekurs läuft schleppend an. Das Thema Diktaturen langweilt. Beim Thema Faschismus stöhnt die Klasse auf: „Nazi-Deutschland war scheiße. Langsam habe ich es auch kapiert.“ Da fällt ein Satz, der Rainer ins Grübeln bringt: „Ihr seid also der Meinung, dass ne Diktatur heute in Deutschland nicht mehr möglich wäre?“ Er beschließt spontan, ein Experiment in der Klasse durchzuführen. Eine Leitfigur, ein Führer muss her. Die Schüler müssen ihn während des Unterrichts mit „Herrn Wenger“ ansprechen. Aufstehen, wenn sie etwas sagen wollen. Plötzlich herrscht Disziplin und Konzentration im Klassenraum. Rainer fordert „Macht durch Disziplin“. Kevin, (Maximilian Mauff) der sich weigert mitzumachen, wird kurzerhand rausgeschmissen. Die Begeisterung reißt selbst den Außenseiter Tim (Frederick Lau) mit.

Dienstag. „Guten Morgen Herr Wenger!“ Rainer traut seinen Augen nicht. Statt Lärm und Chaos erwartet ihn eine disziplinierte Klasse. Er gibt die zweite Losung für das Projekt aus: „Macht durch Gemeinschaft.“ Schüler mit schlechten Noten werden neben Schüler mit guten Leistungen gesetzt, denn „Wenn wir uns gegenseitig helfen, sind wir viel stärker“. Der Vorschlag, eine Uniform in Form eines weißen Hemdes einzuführen, wird begeistert aufgenommen.

Mittwoch. Karo ist wie vor den Kopf gestoßen. Als Einzige hat sie sich heute Morgen gegen das weiße Hemd entschieden – weiß steht ihr einfach nicht! – und fühlt sich jetzt wie ein bunter Hund unter ihren Mitschülern. Sonst gibt sie den Ton in der Klasse an, plötzlich fühlt sie sich ausgegrenzt. Nur wegen eines Hemdes! Das ungute Gefühl verstärkt sich noch im Unterricht. Als die Klasse einen Namen für die Bewegung sucht, wird sie übergangen. Und dann wird auch noch ausgerechnet der Name ausgewählt, den Marco, ihr eigener Freund, vorgeschlagen hat: Die WELLE.

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Alle Bilder © Constantin




Bewertungen

Bewertung

- Würde ich mir selber empfehlen

Kritik

Handlung: spannend
Inszenierung: realistisch
Darstellerische Leistungen: überzeugend
Dialoge: ausgefeilt
  Diese Kritik wird automatisch aus 142 Bewertungen erstellt!
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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Jürgen Vogel 8,06 Bewerten
Max Riemelt 7,99 Bewerten
Jennifer Ulrich 6,79 Bewerten
Frederick Lau 8,55 Bewerten


User Kritiken

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84er
Junior Kritiker
am 24.03.2008
Also muss sagen bin vorgeprägt habe das Buch in meiner Schulzeit gelesen deswegen war ich erst recht an dieser verfilmung interessiert! Die darstellung wie in unter eine Woche ein totalitäres faschistisches System installiert ist für mich do erschreckend weil es doch so wahr ist und jede zeit wieder passieren könnte wenn die entsprechenden Faktoren zusammenfinden! Nun zu den Schauspielern : Die darstellung der einzelnen Charaktere hat mich durchweg überzeugt die bringen die Geschichte spannend und Fesselnd rüber öhne durch lange durststrecken zu ziehen ! Fazit: Die Welle ist eine Gelungen umsetzung des Bestseller kommt aber wie nicht anderes zu erwarten war nicht an das Buch ran was aber auch nicht möglich ist! Bleibt aber ein überdurchschnittlich guter spannender Film Der sein Geld allemal wert ist.
IN ZEITEN UNIVERSELLER TÄUSCHUNG IST DAS AUSSPRECHEN VON WAHRHEIT EIN REVOLUTIONÄRER AKT
 
Karobade
Junior Kritiker
am 19.03.2008
Der Film " Die Welle " ist spannend ,doch wirkt er durch seine aggresivität und eskalation in Gewalt sehr konstruiert.Erschreckend ist die Arroganz der Leute , die glauben aufgeklärt zu sein ,und doch naiv einem Gruppenzwang folgen, ohne Berücksichtigung der Konsequenzen.Durch seine forciertheit und Reisserische Darstellung wirkt der Film an einigen Stellen unglaubwürdig.Klischeehaft ist auch die Darstellung der Jugendlichen. Der Film verdient trotzdem Respekt ,weil er die Thematik von Gruppenzwang spannend verdeutlicht . Der Film ist annehmbar.
 


User Kommentare

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emmerich6
Junior Kritiker
am 25.04.2008
Dieser film ist absolut genial, eine gelungene umsetzung ins deutsche.die schauspieler, wie jürgen vogel einfach weltklasse.der film hat alles was er braucht, er spricht jugend genau wie ältere gut an, er ist lustig und zu gleich traurig und das beste ist das eigenartige offene ende, welches zum nachdenken anregt. einer der besten deutschen filme aller zeiten.
 
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