Bei registrierten Usern sind Google-Anzeigen ausgeschaltet!
Registrieren
Login: Passwort: Registrieren

DVD-Start: 02.04.2008

30 Days of Night

USA 2007, Horror 113 Minuten

Auf jede lange Nacht folgt ein Tag, überall auf der Erde. Fast überall: In der Kleinstadt Barrow im US-Bundesstaat Alaska bleibt es jedes Jahr im Winter für einen Monat lang Nacht. Es ist die Lage nördlich des Polarkreises, die Barrow 30 Tage Dunkelheit und Kälte beschert – keine schöne Zeit, daher zieht es die meisten Bewohner Richtung Süden.
So herrscht auch am letzten Sonnentag vor der großen Finsternis geschäftiges Treiben in den verschneiten

 

Straßen der Stadt. Koffer werden geschleppt, Autos bepackt, fast alle sind in Aufbruchsstimmung. Auch Stella Oleson (Melissa George), die Frau und Stellvertreterin des örtlichen Sheriffs, macht sich bereit für die Abreise. Ihre Ehe mit Eben (Josh Hartnett) ist zerrüttet, daher will sie mit dem letzten Flugzeug Barrow verlassen. Während sie sich in der Dienststelle verabschiedet, macht ihr Noch-Gatte einen merkwürdigen Fund: In einem Schneeloch außerhalb

 
kein Film Bild vorhanden
kein Film Bild vorhanden
der Ortsgrenze findet er die verkokelten Überreste von Dutzenden von Handys. Ein dummer Jungenstreich? Zur selben Zeit dringt in der Stadt ein Unbekannter in einen Hundezwinger ein und schlitzt mit einem Messer die wehrlosen Tiere auf. Ein Tierquäler?
Stella dagegen hat Glück im Unglück: Auf dem Weg zum Flughafen gerät sie auf der schneebedeckten Fahrbahn in einen Autounfall. Ihr Wagen ist stark beschädigt, sie selbst bleibt aber unverletzt. Zögernd ruft sie

 


ihren Ehemann an, ob er sie nicht abholen und zum Flieger bringen könne. Doch Eben schickt seinen Kollegen Billy (Manu Bennett), der sich bei seiner übertragenen Aufgabe viel Zeit lässt. So kommt es, wie es kommen musste: Als sie endlich am Flughafen sind, ist die letzte Maschine bereits abgeflogen. Stella bleibt nichts anderes übrig, als zurück zu fahren.
Währenddessen, in einer kleinen Kontrollstation am Rande der Stadt: Ein Angestellter sitzt am Computer, da gehen schlagartig die Lichter aus. Als er nach draußen geht, um nach den Ursachen des vermeintlichen Stromausfalls zu sehen, bemerkt er seltsame Geräusche und nimmt Schatten wahr. Sehr viel weiter kommt er nicht, da greifen auch schon aus dem Hinterhalt blutrünstige Vampire an. Sie stürzen sich auf den Mann und veranstalten ein grausiges Schlachtfest.
Weniger brutal, aber ähnlich befremdlich geht es auch im örtlichen Diner zu: Ein Fremder (Ben Foster) ist in Stänkerlaune und beschwert sich über das Fleisch in seinem Burger. Das riecht nach Ärger – doch bevor er größeren Schaden anrichten kann, wird er bereits von Stella in Schach gehalten. Im Büro des Sheriffs versucht Eben dann herauszufinden, was der Fremde in Barrow will. Keiner kennt ihn, keiner weiß, woher er kommt. Doch der junge Mann wiederholt nur die bedrohliche Formel: „Sie kommen…“


  kein Film Bild vorhanden kein Film Bild vorhanden
Alle Bilder © Concorde




Bewertungen

Bewertung

- TV tauglich

Kritik

Handlung: spannend
Inszenierung: originell
Special Effects: einwandfrei
Sound: gut
  Diese Kritik wird automatisch aus 23 Bewertungen erstellt!
  Film bewerten

Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Josh Hartnett 8,44 Bewerten
Danny Huston 8 Bewerten
Melissa George 8,4 Bewerten


User Kritiken

Eigene Kritik schreiben
OiTheWorld
Junior Kritiker
am 25.05.2008
Also ich muss sagen.Das der Film mich jetzt nicht so gereizt hat wie andere. Aber ich muss sagen das unser josh hartnett mir sehr gut in der rolle gefallen hat.
Arbeite in der videothek und sehe daher jeden aktuellen film. wollte da meine Kenntnisse mal weiter geben.
 
amokfrosch
Kritiker
am 04.01.2008
Das Blut fließt wieder in Strömen. Diesmal in Barrow, einer Kleinstadt in Alaska. Wie der Titel schon andeutet wird es 30 Tage lang dunkel. Und zwar jedes Jahr, wenn in Barrow die Sonne für 30 Tage verschwindet und künstliches Licht und Kälte die Region regiert. In dieser Zeit deutet sich unangenehmer Besuch in der Stadt an. Besetzt ist der Film mit vielen bekannten Gesichtern. Josh Hartnett, Melissa George (Alias), Ben Foster, Danny Houston, Mark Rendall, können auch allesamt schauspielerisch überzeugen. Hapern tut es im Endeffekt an der Umsetzung des erfolgreichen Comic-Novel. Regisseur David Slade schafft es nur gelegentlich die beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und somit die nötige Furcht zu beschwören. Gut wird der Film immer dann, wenn es ruhiger wird. Das Verhältnis zwischen George und Hartnett bietet genug Potential um bei ihrem Überlebenskampf mitzufiebern. Die Einsamkeit der Stadt wird mit teils überwältigenden Bildern aus ungewohnten Perspektiven dargestellt. Auch die unerwünschten Besucher wirken ängstigend, solange sie nicht zuviel reden. Durch die teils sehr heftigen Gewaltszenen wird der Film wohl nur stark gekürzt den Weg zu den meisten Zuschauern antreten. Dort droht ein wirklicher atmosphärischer Faktor verloren zu gehen, der den Film nochmals in der Wertung drückt und für mehr langeweile sorgen wird. Somit bleibt er - in jeder Fassung - Geschmackssache.
 


User Kommentare

Kommentar schreiben
noch keine Kommentare geschrieben
Lissi und der wilde Kaiser   Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling   Trade - Willkommen in Amerika   Der Sternwanderer   Invasion